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Mini Nippes -Der Aufbau

Mini Nippes steht: alle Zelte sind aufgebaut und mit Tischen und Bänken bestückt. In der Bäckerei ist der Herd angeschlossen und die Elektrik geregelt. Der Baumarkt ist fertig eingerichtet und in der Turnhalle ist die Garderobe fertig und die Teppiche sind ausgelegt. Der Freizeitpark steht für Montag, alle Schilder hängen……….. Und die Küche hat Licht, alle Versorgungen und sieht richtig gut aus. Nicht nur auf dem Platz – auch in der OT Werkstattstraße ist alles fertig!!!

Liebe Eltern, ohne Euch hätten wir das nicht geschafft! Vielen Dank für euer Engagement, eure gute Laune, euer Fachwissen und vielen Dank für eure Zeit und eure Arbeit!!!! Es macht uns wirklich sehr froh zu sehen, dass Mini Nippes immer mehr ganz viele Menschen zusammenwachsen lässt.

Liebe Teamer*innen, auch euch danke ich. Ihr habt 2 Wochen vor euch: jeden Tag von 8:30 Uhr bis 17:00 Uhr (plus-minus). Mini Nippes lebt von euch und euren Ideen – dafür auch ein ganz dickes Danke, dass von Herzen kommt. Auch wenn ich euch heute beim Aufbau ein „bißchen“ rumgescheucht habe.

Morgen wird der Feinschliff mit den Teamer*innen stattfinden. Da können sich die Teamer*innen in ihre Betriebe „einmuckeln“.

Aber eigentlich warten und freuen wir uns alle auf Montag, wenn die Kinder die Stadt übernehmen.

 

 

Diese Woche wurde schon fleissig mit vielen Helfern das Material und die vielen Zelte vom Dachboden der Ot Werkstattstraße zum Gelände des ESV Olympia transportiert. Biertischgarnituren mußten geholt werden, die Lebensmittel wurden eingekauft – und morgen geht es richtig los: Alle Teamer, das Orgateam und ganz viele Eltern werden die Zeltstadt aufbauen und Mini Nippes für den Start am Montag herrichten. Dank der vielen Eltern, die uns unterstützen, werden wir auch dieses Jahr nur einen Tag für den Aufbau brauchen. Da bleibt dann auch genug Zeit für eine Mittagspause mit Massen an leckerer Pizza!

 

Mini-Nippes – Land unter in der Kinderstadt

IMG_3658Reden wir nicht  vom Wetter. Trotz Dauerregen hat keine Erkältungswelle die Mehrheit der Bürger dahingerafft. Wir sind auch ohne Schwimmmeister für die Pfützen ausgekommen. Im Jobcenter versank man bis zu den Knöcheln im Matsch, Woodstock-Feeling. Das passte zum Gesamteindruck: Love, Peace, Happiness! Vieanles war wie im richtigen Leben: Im Finanzamt stand eine Liege für den Büroschlaf, die Bank verkaufte Produkte, die manchen, der Glück hatte, sehr reich machten. Nebenbei sorgte sie als einzige Zentralbank dafür, dass soviel Geld wie eben möglich in Umlauf kam.

IMG_3673Recht und Ordnung

Diebstahl und Raubüberfälle kamen vor, und die Polizei musste vom Bürgermeister an ihre Aufgabe erinnert werden. Die nötige Autorität dafür bezog er aus seinem hervorragenden Wahlergebnis. Auch eine Pfarrerin und Richter wählten sich die Bürger aus ihrer Mitte. Nach etwas gesetzlosen Zuständen in den ersten beiden Tagen wurden die Forderungen nach Recht und Gesetz von den Bürgern auf den Bürgerversammlungen vorgetragen. Es entstanden demokratische Institutionen: Die Polizei fand ihre Aufgabe in Ordnungsdiensten, arbeitete schließlich im Auftrag der Stadtspitze. Festnahmen aus reiner Willkür wurden seltener und vom Richter überprüft. Die Behinderung der kritischen Medien hörte auf, das Radio konnte sich erfolgreich gegen Zensur und Verhaftung der Redakteure wehren.

IMG_3696Falschgeld in der Kinderstadt

Die Bürger von Mini-Nippes waren am Ende erstaunlich reich: Es gab einzelne Oligarchen (faselnde Wanderprediger), die ihr Vermögen nach eigener Aussage im Lotto gewonnen hatten. Womit die OrganisatorInnen überhaubt nicht gerechnet hatten: Es wurde Falschgeld gedruckt und sowohl Bank als auch Finanzamt brachten viel mehr Geld in Umlauf, als für möglich gehalten worden war. Auch zu viel Geld zu haben, kann ein Problem sein. Die Pfarrerin richtete einen Spendenfond ein, mit dem Ziel, notleidenden Betrieben unter die Arme zu greifen. Der Lohn für die Spender sollte sein, dass sie in der Snackbar/Bäckerei bevorzugt behandelt und mit Essen „umsonst“ belohnt wurden.IMG_3682

Volles Haus bei der Bürgerversammlung

Die letzte Bürgerversammlung schließlich war die größte Mini-Nippes-Bürgerversammlung aller Zeiten: Nach Abzug der Kinder, die in den Urlaub aufgebrochen oder von Erkältungen am Weitermachen gehindert waren, kamen immer noch über 100 in der Judohalle zusammen. Ausnahmsweise waren auch Eltern zugelassen und zusammen mit den vollzählig angetretenen TeamerInnen waren wir wohl gut 200 Menschen, die Musik, Tanz, Gesang und auch den Film der ersten Woche vorgeführt bekamen.

Wenn ihr auch visuell Mini-Nippes erleben wollt, schaut euch die Fotos und Videos an.

Außerdem war die Presse aus der wirklichen Welt in der Kinderstadt. Hier die Zeitungsartikel aus dem Kölner Stadt-Anzeiger…

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… und der Kölnischen Rundschau.

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